Wo die Checkliste hingehort
Als Lerninhalt passt sie zu Workflow und MEM. Als Arbeitsmittel passt sie in reale Paketierungsdurchlaeufe. Deshalb steht sie als eigene Seite und wird von den fachlich passenden Bereichen aus verlinkt.
Checkliste
Diese Seite ist bewusst knapp, aber betrieblich nutzbar. Sie fasst die Punkte zusammen, die vor einer Freigabe und nach einem Testlauf nicht offen bleiben duerfen.
Als Lerninhalt passt sie zu Workflow und MEM. Als Arbeitsmittel passt sie in reale Paketierungsdurchlaeufe. Deshalb steht sie als eigene Seite und wird von den fachlich passenden Bereichen aus verlinkt.
Nicht nur abhaken. Jeder Punkt sollte mit konkretem Nachweis hinterlegt werden: Logdatei, Screenshot, Detection-Ausgabe, Exitcode oder dokumentierter Testlauf.
Pre-Deployment
Wenn diese Punkte offen sind, ist das Paket noch nicht bereit fuer MEM, MECM oder PSADT-Rollout.
MSI, Inno, NSIS, InstallShield, Winget oder MSIX sauber bestimmt. Nicht nur vermutet, sondern ueber Dateityp, Help-Text, Child-Prozesse oder Doku bestaetigt.
Der Installationsaufruf wurde in einer frischen Testumgebung mit Logging ausgefuehrt. Rueckgabecode, Artefakte und reales Verhalten sind dokumentiert.
Installer-Log, Wrapper-Log oder eigenes Deployment-Logging ist aktiv. Ohne Logs ist spaetere Analyse von 1603, 3010 oder Folgefehlern unnoetig teuer.
Detection wurde im echten Zielkontext getestet und nicht nur theoretisch gebaut. Das betrifft besonders HKCU, per-user Installationen und volatile Dateipfade.
Post-Deployment
Diese Punkte entscheiden, ob ein technisch laufendes Paket auch betrieblich tragfaehig ist.
Nicht nur gelesen, sondern fachlich bewertet. 0, 3010 und echte Fehlercodes muessen in Deployment und Dokumentation sauber gemappt sein.
Ob ein Neustart erforderlich, empfohlen oder stoerend ist, muss feststehen. Gerade 3010-Faelle duerfen nicht erst im Rollout auffallen.
Deinstallation inklusive Rueckgabecode, Artefaktbereinigung und erneuter Detection pruefen. Ein Paket ohne belastbares Uninstall ist nur halb fertig.
Altversion auf neue Version, neue Version ueber bestehende Installation oder parallele Konstellationen pruefen. Genau hier brechen viele Pakete erst spaet.
Pre-Deployment
- Installer-Engine verifiziert
- Silent-Schalter getestet
- Logging aktiviert
- Detection Rule erfolgreich validiert
Post-Deployment
- Exit-Codes analysiert
- Reboot-Verhalten dokumentiert
- Uninstall getestet
- Upgrade-Szenario getestet
Die Checkliste ist kein Ersatz fuer Analyse. Sie ist der komprimierte Abschluss dessen, was im Paketierungsworkflow wirklich nachgewiesen sein muss.
Zum WorkflowBesonders Detection, Exitcode-Mapping und Reboot-Verhalten muessen vor der produktiven Verteilung sauber dokumentiert sein.
Zu MEM / SCCMWenn PSADT genutzt wird, hilft die Checkliste dabei, Pre-Install, Install und Post-Install nicht nur technisch, sondern auch betrieblich zu vervollstaendigen.
Zu PSADT