PowerShell App Deploy Toolkit

PSADT als Betriebsrahmen statt nur als Wrapper.

PSADT hilft nicht nur beim Starten eines Setups, sondern standardisiert Benutzerkommunikation, Logging, Exitcode-Verarbeitung und Vorbedingungen.

Warum PSADT sinnvoll ist

Ein rohes Setup mit Kommandozeile reicht fuer produktive Softwareverteilung selten aus. PSADT schafft einen wiederholbaren Rahmen fuer Install, Uninstall, Repair und Benutzerinteraktion.

  • Vorpruefungen fuer Architektur, Prozesse und Altversionen
  • Einheitliches Logging
  • Saubere Rueckgabecodes fuer Deployment-Systeme

Typische Paketierungslogik

Die Trennung in Pre-Install, Install und Post-Install sorgt fuer wartbaren Code und bessere Fehlersuche.

  • Pre-Install: Voraussetzungen und App-Schliessung
  • Install: eigentlicher Setup-Aufruf
  • Post-Install: Verknuepfungen, Detection-Artefakte, Cleanup

Codebeispiel

Typischer Installationsaufruf in PSADT

PowerShell
Show-InstallationWelcome -CloseApps 'winword,excel' -AllowDefer
Execute-Process -Path 'setup.exe' -Parameters '/S'
Exit-Script -ExitCode 0

Known Good fuer PSADT

Toolkit-Version dokumentieren, Exitcodes bewusst mappen und Hersteller-Setups nie ungeprueft in das Deploy-Script kopieren.

Deployment-Checkliste

Gerade mit PSADT lohnt sich eine feste Abschlussliste fuer Engine, Silent-Test, Detection, Exitcodes, Reboot, Uninstall und Upgrade.

Checkliste oeffnen

Typische Fehler

Nicht beachtete Benutzerkontexte, unklare CloseApps-Regeln, fehlendes Fehlerhandling nach Post-Install-Schritten und falsch behandelte 3010-Faelle.

Dateien sauber nachziehen

Wenn im Toolkit nach der eigentlichen Installation noch Dateien verteilt werden muessen, lohnt sich eine robuste Kopierfunktion mit Logging und Skip-Logik.

Artikel lesen

Als SYSTEM in Userprofile kopieren

Ein klassischer MECM-/PSADT-Fall ist das Verteilen von Dateien in bereits vorhandene Benutzerprofile aus dem SYSTEM-Kontext heraus.

Artikel lesen